Heidi Specogna

Schweizer Regisseurin und Dokumentarfilmerin; Filme u. a.: "Tania – La Guerillera", Carte Blanche", "Pepe Mujica - Der Präsident", "Das kurze Leben des José Antonio Gutierrez", "Cahier Africain"

* 5. Januar 1959 Biel

Herkunft

Heidi Specogna wurde am 5. Jan. 1959 in Biel (Kanton Bern, Schweiz) geboren.

Ausbildung

Nach ihrem Schulabschluss besuchte S. 1979-1981 die Journalistenschule in Zürich und danach 1982-1988 die Deutsche Film- und Fernsehakademie (DFFB) Berlin.

Wirken

Nach anfänglicher journalistischer Tätigkeit drehte S. nach dem Besuch der Deutschen Film- und Fernsehakademie ihre ersten langen Filme. 1990 gründete sie ihre eigene Produktionsfirma Specogna Film. Mit "Tania – La Guerillera" (1991), der Geschichte der deutschstämmigen Revolutionskämpferin Tamara Bunke und Gefährtin von Ernesto Che Guevara, präsentierte sie ihren ersten Dokumentarfilm, der größere Beachtung fand. Fortan waren politische Themen, vor allem die revolutionären Entwicklungen in Lateinamerika, die beherrschenden Sujets ihrer filmischen Arbeiten. So befasste sie sich im Dokumentarfilm "Tupamaros" (2004) mit der Stadtguerilla in Uruguay und schilderte in "Zeit der roten Nelken" (2006) die bewegte Lebensgeschichte von Nadja Bunke, der Mutter von Tamara Bunke. Mit dem Schweizer Filmpreis und dem Grimme-Preis wurde ihr Dokumentarfilm ...